Freiburger neuer politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Baden-Württemberg

Der frischgewählte politische Geschäftsführer der Piratenpartei Baden-Württemberg, Martin Lange, während der Kandidatenvorstellung – CC-BY-SA 2.0: Bastian Haas

 

In Heidenheim an der Brenz setzte sich am gestrigen Samstag der 27-jährige Martin Lange gegen vier weitere Kandidaten als neuer politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Baden-Württemberg durch. Der Physikstudent aus Freiburg hat bislang vor allem in der Pressegruppe des Landesverbands eingebracht. In seiner Amtszeit möchte er sich besonders dafür einsetzen die politische Arbeit im Landesverband zu beleben: »Ich möchte unser Programm in konkrete Forderungen gießen und die Politik verändern – auch ohne parlamentarische Präsenz.«

Der bisherige Vorsitzende des Kreisverbandes Rastatt/Baden-Baden Lars Pallasch aus Bühl wurde mit 60 Prozent der Stimmen zum neuen Vorsitzenden des Landesverbands gewählt, nachdem der Denzlinger André Martens nach zwei Jahren als Landesvorstand nicht erneut kandidiert hat. Der 35-jährige verheiratete Familienvater und Informatiker ist „Head of Business Development“ bei einem Karlsruher Technologieunternehmen. In seiner Rede forderte er vom kommenden Landesvorstand mehr Engagement im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Mitgliedermotivation. Er fand lobende Worte für die Arbeit des scheidenden Vorstands, mahnte aber die Mitglieder zu vermehrter Mitarbeit.

Stellvertretende Vorsitzende wurde die bisherige Beisitzerin Ute Hauth mit ebenfalls ca. 60 Prozent der Stimmen. Die Diplom-Informatikerin (FH) möchte weiterhin insbesondere die Kommunikation der Piraten innerhalb des Landesverbands verbessern.

Als Schatzmeister ist Christoph Schönfeld, 27-jähriger CNC-Dreher aus Burladingen bei Balingen mit 84 Prozent gewählt. Er ist amtierender Schatzmeister des Bezirksverbandes Tübingen und wird dessen Finanzen auch übergangsweise weiterhin verwalten.

Neuer Generalsekretär ist Christian Schwarz, Software-Entwickler aus Karlsruhe. Er bekam 90% der Stimmen und wird sich vor allem mit der Umstellung der internen Mitgliederverwaltung auf ein neues Softwaresystem beschäftigen.

Marco Geupert, 30 Jahre, Krankenpfleger aus Heidenheim bekam bei der Wahl zum Beisitzer 83 Prozent der Stimmen. Sebastian Staudenmaier, 21 Jahre, Informatikstudent aus Schwäbisch Gmünd, bisher Ersatzrichter am Landesschiedsgericht, wurde mit 51 Prozent der Stimmen ebenfalls zum Beisitzer gewählt.

Das neue und alte Landesschiedsgericht besteht aus Stefan Urbat, Marco Hauke und Bastian Haas.


Kommentare

Ein Kommentar zu Freiburger neuer politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Baden-Württemberg

  1. Claudia schrieb am

    Es wird ja auch mal Zeit, dass die etablierten Parteien Gegenwind eaelrthn. Aber momentan habe ich den Eindruck, dass ihr Euch in Nebense4chlichkeiten verzettelt. Macht doch mal richtigen Gegenwind. Z. B. hat, wie Ihr vielleicht auch schon mitbekommen habt die Schwarz-Gelbe Regierung den Plan; die Beamtenpensionen neu zu berechnen, was zur Folge hat, dass die Beamtenpensionen in den oberen Gruppen mehrere Hundert Euro pro Monat erhf6ht wird. Die etablierten Parteien, haben so viele Beamte als Mitglieder und in der Partei sitzen, dass sie machen kf6nnen was SIE WOLLEN . Wo bleibt da das Sparprogramm? Wo bleibt da die Schuldentilgung? Das wird doch auf Euren Schultern abgeladen.Das sind Fakten, damit kf6nnt Ihr auch in Bayern punkten.

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